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 Herzlich Willkommen, auf der Seite der Antifa-Ellwangen.

Wir sind eine Gruppe Menschen, die zusammen versuchen, erfolgreichen antifaschistischen Widerstand zu betreiben.

Bei uns ist jeder wilkommen, der auch der Meinung ist, dass eine gerechte und friedliche Welt nur dann möglich ist, wenn niemand mehr wegen seiner Hautfarbe, Herkunft, sexueller Gesinnung oder Religion ausgegrenzt wird.

Infos über unsere Gruppe, für was wir stehen, was wir machen usw. findet ihr im Menü unter "Wir über uns" oder hier

News

spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerHeß-Gedenkmarsch in Karlsruhe geplant - 05.08.2010 - 07:55 Uhr
Zum ersten Mal seit fünf Jahren wollen Neonazis wieder in der Karlsruher Innenstadt aufmarschieren. Anlass ist der Todestag von Rudolf Heß, dem damaligen Stellvertreter Adolf Hitlers. Bis 2005 pilgerten mehrere tausend Neonazis Mitte August regelmäßig ins bayrische Wunsiedel, dem Ort an dem Heß begraben liegt. Erst 2009 fällte das Bundesverfassungsgericht das letztinstanzliche Urteil, um diese "Gedenkmärsche" zu verbieten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde Karlsruhe als Aufmarschort für den 21. August gewählt.

Als Veranstalter tritt eine Gruppe unter dem Namen "Freie Kräfte Karlsruhe" auf, die den Aufmarsch auf einer Internetseite sowie Handzetteln und Aufklebern bewirbt. Unterstützung erfährt die Gruppe aus dem Spektrum der "Karlsruher Kameradschaft" dabei von den "Jungen Nationaldemokraten (JN)", der Jugendorganisation der NPD. So soll der baden-württembergische JN-Vorsitzende Lars Gold auf der Veranstaltung sprechen.

Bereits am 17. August vergangenen Jahres hatte die "Kameradschaft Karlsruhe" zu einem "Flashmob" auf dem Marktplatz vor dem Rathaus aufgerufen, der durch antifaschistische Initiative mit Infoständen und einer kurzfristig einberufenen Versammlung verhindert wurde.

Tobias Jahnke, Sprecher der Autonomen Antifa Karlsruhe glaubt nicht daran, dass es den Neonazis gelingt durch Karlsruhe zu ziehen: "Der Aufmarsch bezieht sich klar auf Rudolf Heß und versucht seinen Selbstmord im üblichen neonazistischen Geschichtsrevisionismus in Mord umzudeuten. In den vergangenen Jahren wurden alle Neonazi-Aufmärsche zu dieser Thematik von den jeweiligen Kommunen verboten."  Doch selbst wenn die Stadt Karlsruhe diesen Aufmarsch genehmigen würde, kündigt Jahnke entschlossenen antifaschistischen Widerstand an: "Wir werden nicht dulden, dass Neonazis ihre menschenverachtende Ideologie in Karlsruhe verbreiten. Für uns gilt weiter die Losung: Kein Fußbreit den Faschisten."

Trotz einiger Anmeldeversuche in Karlsruhe und Ettlingen ist es Neonazis seit 2002 nicht mehr gelungen, durch die Stadt zu marschieren.

Hintergrund

Rudolf-Heß-Gedenkmarsch

Der Rudolf-Heß-Gedenkmarsch war eine Propagandaveranstaltung der deutschen Neonazi-Szene mit internationaler Beteiligung, die seit 1988 jeweils um den 17. August durchgeführt wurde. Anlass der Veranstaltung ist der Todestag von Rudolf Heß, der von Rechtsextremisten als Märtyrer des Nationalsozialismus angesehen wird. An den Demonstrationen, die zumeist an seinem Begräbnisort Wunsiedel stattfanden, nahmen z.T. mehrere tausend Neonazis aus ganz Europa teil.


Nazi-Aufmärsche in Karlsruhe

Die letzte gelungene Demonstration von Neonazis fand am 15. Juni 2002 statt, als 400 Neonazis unter starken antifaschistischen Protest vor Hauptbahnhof aufmarschierten. Im September und Dezember 2003 sowie im März 2004 scheiterte der Hamburger Neonazi-Führer Christian Worch mit seinen Anmeldeversuchen in Karlsruhe. Am 03. Dezember 2005 musste  die Demonstration der Neonazis zwar von der Stadt genehmigt werden, die Rechten konnten aber durch antifaschistische Proteste auf ihrer Anreise von Rastatt aufgehalten werden, so dass sie nicht mehr marschieren konnten. Im Dezember 2006 und Dezember 2007 versuchten regionale Neonazis in Ettlingen aufzumarschieren, ihr Anmeldeversuch scheiterte aber. Am 08. Mai 2007 fand die letzte angemeldete rechte Kundgebung in Karlsruhe statt, als sich ausgerechnet am "Tag der Befreiung" 50 Neonazis am Durlacher Turmberg versammelten.

Karlsruher Kameradschaft / Karlsruher Netzwerk

Das Karlsruher Netzwerk sieht sich in der Tradition der "Karlsruher Kameradschaft", eine der bundesweit ältesten und bedeutendsten Kameradschaften. Diese war nach jahrelanger Aktivität fast vollständig von der Bildfläche verschwunden und wird nun zunehmend von einer jungen Neonazigeneration ersetzt, die sich in ihrem Auftreten stark an den "Autonomen Nationalisten" orientieren. Zwar erreichen sie im Bezug auf ihre Aktivitäten bei weitem nicht die Stärke der ehemaligen Karlsruher Kameradschaft, treten aber dennoch besonders gewalttätig bei Demonstrationen und Angriffen auf Veranstaltungen in Baden Württemberg  auf. Bei einem Angriff auf TeilnehmerInnen einer Infoveranstaltung über Rechtsextremismus in Aalen etwa waren Mitglieder des Karlsruher Netzwerkes wie Kai Heller maßgeblich beteiligt.
Bei dem Versuch der Etablierung eines NPD Zentrums in Karlsruhe-Durlach tat sich das Karlsruher Netzwerk vor allem damit hervor  politische GegnerInnen einzuschüchtern.

 Weitere Infos gibts unter: karlsruhe.antifa.net

 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerBundeswehr-Gelöbnis am 30. Juli in Stuttgart verhindern! - 15.06.2010 - 08:42 Uhr
KEIN WERBEN FÜRS STERBEN!

Die Bundeswehr hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Vor 20 Jahren konnte sich kaum jemand vorstellen, dass deutsche Soldaten in Afghanistan, im Kosovo, Kongo, im Golf von Aden und anderswo kämpfen. Immer mehr Menschen in Deutschland lehnen diese Politik ab und immer weniger sind bereit, Soldat zu werden und für angebliche „deutsche Interessen“ in fernen Ländern in den Krieg zu ziehen.

Darum wirbt die Bundeswehr immer häufiger in Schulen, Ausbildungsmessen und Arbeitslosenvermittlungen ihren Nachwuchs an – im letzten Jahr wurden die Ausgaben zur „Nachwuchswerbung“ von 12 Millionen auf 27 Millionen mehr als verdoppelt. Auch öffentliche Gelöbnisse, wie das am 30. Juli 2010 auf dem Stuttgarter Schlossplatz geplante, sollen die Akzeptanz und das Ansehen des Militärs in der Bevölkerung steigern. Selbst in Preußen haben Gelöbnisse und Vereidigungen im Kasernenhof stattgefunden – es hat nur eine Zeit in Deutschland gegeben, wo öffentlich gelobt und vereidigt wurde, und das waren nicht die Zeiten der Demokratie, sondern des blanken faschistischen Terrors. Doch seit 1980 werden Gelöbnisse in Deutschland wieder öffentlich gefeiert – meistens unter großem Protest der Bevölkerung.

Laut Grundgesetz darf die Bundeswehr ausschließlich für Landesverteidigung eingesetzt werden – in der Verteidigungspolitischen Richtlinie von 1992 aus dem Hause Rühe wurde allerdings die "Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt" als vitale deutsche Sicherheitsinteressen definiert. Das Weißbuch der Bundeswehr, das die Agenda des deutschen Militärs für die nächsten zehn Jahre festlegt, empfahl 2006, dass die Bundeswehr in der Lage sein soll, gleichzeitig bis zu fünf „Stabilisierungseinsätze“ mit insgesamt bis zu 14.000 Soldaten zu leisten. Bis 2010 soll sich die Armee unterteilen in 35.000 Eingreif-, 70.000 Stabilisierungs- und knapp 150.000 Unterstützungskräfte. Interventionskriege und deren Vorbereitung sind eindeutig verfassungswidrig. Wir lehnen alle Auslandseinsätze der Bundeswehr entschieden ab.

Wir wollen kein Militärspektakel in unserer Stadt!


Die Bundeswehr versucht nun zum ersten Mal seit 1999 wieder in Stuttgart ein Gelöbnis zu feiern. Dank des großen Protesten damals mied die Bundeswehr 11 Jahre Stuttgart. Jetzt sollen 33.500 Euro Mehrkosten in die Neuauflage des Spektakels investiert werden.

Die Zeremonie selbst steht den Grundwerten einer zivilen, emanzipatorischen und friedlichen Gesellschaft entgegen. Das Strammstehen, das gleichgeschaltete Marschieren, das Bewegen aufgrund militärischer Kommandos sowie die Wiederholung von Gelöbnisformeln lassen die einzelnen Personen unmündig und ihrer Individualität beraubt erscheinen. Es geht um die öffentliche Demonstration des Prinzips von Befehl und Gehorsam, um Hierarchie, um die Vereinnahmung des Individuums in eine Tötungsmaschinerie. Die Soldaten und Soldatinnen werden nicht aufs Grundgesetz, sondern auf den Staat vereidigt, unabhängig vom Inhalt der Politik, für die sie kämpfen sollen.

Über 70% der Bevölkerung lehnen derzeit den Afghanistan-Einsatz ab. Es ist wichtig, diese Ablehnung sichtbar auf die Straße zu tragen!

Wir rufen dazu auf, die Bundeswehr überall dort, wo sie öffentlich auftritt – also auf Bildungsmessen, in Schulen, Arbeitsämtern und eben auch bei diesem Gelöbnis – argumentativ zu stören und sie mit den Fakten ihrer Taten zu konfrontieren, nämlich unzähligen toten, verstümmelten, traumatisierten und unterdrückten Menschen.

Wir fordern alle zivilgesellschaftlichen Kräfte auf, sich im Vorfeld des Gelöbnis öffentlich gegen das Gelöbnis auszusprechen und mit uns am 30. Juli lautstark und kreativ zu demonstrieren.

Nein zur Normalisierung von Krieg!
Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr!
Nein zu öffentlichen Gelöbnissen!
Für eine Welt ohne Krieg!

Gegen das öffentliche Gelöbnis am 30. Juli 2010 in Stuttgart!


Überregionales Bündnis „GelöbNix in Stuttgart“

 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerPlakate gegen Krieg in Ellwangen aufgetaucht - 02.04.2010 - 16:36 Uhr
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte in Ellwangen Anti-Bundeswehr Plakate mit der Aufschrift "Alle reden vom Frieden. Wir töten für ihn" aufgehängt.

Wir freuen uns, dass in Ellwangen noch weitere aktive Kriegsgegner unterwegs sind.

In diesem Sinne, morgen zum Friedensmarsch nach Ellwangen.


 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerAuf nach Schweinfurt - 02.04.2010 - 14:52 Uhr
Auch dieses Jahr versuchen Neonazis aus dem süddeutschen Raum am 1. Mai aufzumarschieren. Dieses Jahr will der braune Aufzug in Schweinfurt marschieren. Zusammen mit tausende anderer Antifaschisten werden wir versuchen uns den Nazis in den Weg zu stellen und ihnen klar zu machen, dass es egal ist wo sie ihrr braune Propaganda unter die Leute bringen wollen, wir sind da und sorgen dafür, dass die Nazis keinen schönen Samstag haben werden.

Aufruf und Link zur Homepage wie immer unter Demos
 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerAntikapitalistische Demo in München - 02.04.2010 - 14:46 Uhr
Am Vorabend des 1. Mai ruft das antikapitalistische Bündniss Le Monde zu Demo unter dem Motto "talkin” bout a revolution" auf.
Aufruf und der Link zur Homepage findet iht unter Demos
 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerUlm, Dresden und die Nazi-Hools - 15.02.2010 - 12:10 Uhr
Einen Tag vor dem 1. Mai treten die Fußballmannschaften des 1. FC Heidenheim und von Dynamo Dresden gegeneinander an.
Interessant und besorgniserregend ist die Sache deshalb, weil ortsansässige (!?!) Dresden-Fanclubs bereits mehrfach durch Nazi-Parolen aufgefallen sind...

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spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerHakenkreuze an der Kirchenwand - 15.02.2010 - 11:34 Uhr
Wie die Ipf- und Jagst- Zeitung heute berichtete, haben Unbekannte zwischen Freitag 20 Uhr und Samstag 9 Uhr an die Aussenwand der katholischen Kirche in Fachsenfeld 2 Hakenkreuze gesprüht. Ein drittes Symbol wurde aus unbekannten Gründen nicht fertiggestellt.

Es gilt rechtsextreme Tendenzen im Keim zu ersticken.

ACTIO ET REACTIO
 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerno pasaran! - Dresden 2010 - 14.01.2010 - 23:56 Uhr


Am 13. Februar wollen, am 65. Jahrestag der schwerstenLuftangriffe auf Dresden, wieder tausende Faschisten durch die Stadt zumarschieren und die Geschichte zu ihren Gunsten um zu interpretieren.

AntifaschistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet sindaufgerufen sich den Rechten in den Weg zu stellen und die Demonstrationzu blockieren

No pasarán -  sie kommen nicht durch!
 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerREMEMBER - 07.12.2009 - 14:01 Uhr
Remember


 
spacerNews als RSS-Feed abonnierenspacerRechte Straftaten im Ostalbkreis in verganger Zeit - 06.12.2009 - 10:35 Uhr
Hier ist ein Artikel der Gmünder Tagespost mit einer auflistung Rechter Straftaten der letzten Jahre,von wegen Nazis- bei uns doch nich..
 

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